Piercingstudios

 

Vertraut Euch nur solchen Studios an,

 

die eine Gewerbeanzeige nachweisen können,

die einen sauberen Arbeitsplatz vorweisen können,

die sterilisierte Bestecke oder sterile Einmalbestecke verwenden,

die einen funktionsfähigen Sterilisator besitzen,

die sich bei jedem Kunden die Hände waschen und desinfizieren, sowie die Handschuhe wechseln,

die Eure Haut vor Beginn desinfizieren,

die für jeden Kunden eine neue Nadel und sterilisierten Erstschmuck verwenden!

 

Finger weg bei Piercingangeboten in Discos, bei Vereinsfesten oder privaten Partys!

Dort wird oftmals unter unhygienischen Voraussetzungen gepierct.

 

 

 

Piercer

Woran erkenne ich einen guten Piercer?

 

Zuerst sollte man auf jeden Fall das persönliche Gespräch mit dem Piercer suchen, nur so kann man sich einen ersten Eindruck verschaffen und auch erfahren ob er weiß, wovon er redet. 

Einem Piercer der noch immer mit einer sogenannten “ Ohrlochpistole” arbeitet sollte man sich auf keinen Fall anvertrauen, da hier schon ein wichtiger Hygieneaspekt vernachlässigt wird. Eine solche Pistole kann nie steril gehalten werden ( siehe „Ohrlochpistole und ihre Gefahren“).

 

Eine Beratung vor dem Piercen ist das A und O; diese sollte immer in aller Ruhe ablaufen. Hierbei müssen die wichtigsten Punkte behandelt werden, eventuelle Risiken und Spätfolgen, bestehen Allergien oder sonstige gesundheitliche Probleme - egal ob ständige oder nur kurzzeitige Erkrankungen; welcher Schmuck wird beim Ersteinsatz verwendet, und dessen Material, Kontrolle der Volljährigkeit, bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern; wie werden Sterilisation und Hygiene geregelt, und was ist mit der Nachsorge? Solltet Ihr danach noch Fragen haben, wird sich jeder gute Piercer gerne die Zeit nehmen, darauf näher einzugehen.

 

Bedenkt bitte, sollte eine Betäubung angeboten werden, dürften diese nur Ärzte und ausgebildete Krankenpfleger unter die Haut spritzen. Jedoch ist ein Arzt als Piercer nicht unbedingt die bessere Wahl – im Gegensatz zu einem Studio kann der Arzt sich nicht immer die Zeit für eine ausführliche Beratung nehmen, zudem ist es einfach nicht sein tägliches Geschäft. Er kennt natürlich alle anatomischen Aspekte, und auch die Hygiene ist stimmig, der Piercer bleibt dennoch der Fachmann.

 

Wurden dann alle Fragen beantwortet und der Piercer ist einem immer noch sympathisch, kann man auch gerne die Frage nach dem Preis stellen. Bedenkt Ihr hierbei den Aufwand für die notwendigen Hygienevorkehrungen und die damit verbundenen Kosten, wird auch verständlich, warum ein korrekt durchgeführtes Piercing nicht ganz billig ist!